Presse

Herzlich willkommen auf der Presse-Seite der Vulkanpark GmbH

Journalisten und Redaktionen finden hier Presseinformationen der Vulkanpark GmbH rund um den Vulkanpark, seine Einrichtungen und Angebote für ihre redaktionelle Arbeit und journalistische Berichterstattung in den Medien. Die Texte stehen als pdf-Datei als Download zur Verfügung. Pressebilder stehen Ihnen ebenfalls als Download zur Verfügung.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, Fragen haben oder einen Besuch im Vulkanpark planen wenden Sie sich bitte direkt per Telefon oder E-Mail an uns. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Recherche.

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Allgemeine Informationen

Daten und Fakten

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Daten & Fakten

Die Vulkanpark GmbH wurde 1996 als gemeinnützige GmbH durch den Landkreis Mayen-Koblenz und das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz gegründet.

Eine wesentliche Aufgabe der Vulkanpark GmbH ist es, die vulkanische Landschaft der Osteifel und die Abbaugeschichte der vulkanischen Gesteine durch den Menschen mit all ihren erdgeschichtlichen und archäologischen Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler zu sichern, zu erforschen, zu dokumentieren, instand zu setzen und im Rahmen des Vulkanparks für Besucher zu erschließen, zu vernetzen, zugänglich zu machen und zu vermarkten.

Ein eigener Forschungsbereich für Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz mit Sitz in Mayen sichert seit der Gründung die wissenschaftliche Forschung, Dokumentation und Erschließung des Vulkanparks und berät die Einrichtungen fortlaufend.

Der Vulkanpark liegt im Landkreis Mayen-Koblenz und umfasst die Städte Andernach, Mayen, Mendig sowie die Verbandsgemeinden Pellenz, Vordereifel, Weißenthurm und Maifeld. Gemeinsam mit dem Vulkanpark Brohltal/Laacher See bildet der Vulkanpark den anerkannten Nationalen Geopark Laacher See. Die ausgeschilderte Ferienstraße „Deutsche Vulkanstraße“ verbindet 39 Sehenswürdigkeiten des Nationalen Geoparks Laacher See und des Natur- und Geoparks Vulkaneifel auf einer Länge von ca. 280 Kilometern.

Der Vulkanpark umfasst sieben moderne, multimediale Info- und Erlebniszentren:

  • Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig
  • Kaltwassergeysir mit Geysir-Zentrum in Andernach
  • Lava-Dome mit Lavakeller in Mendig
  • Römerbergwerk Meurin mit Antiker Technikwelt bei Kretz
  • Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen
  • Deutsches Bimsmuseum in Kaltenengers
  • Besucherbergwerk „Grube Bendisberg“ bei Langenfeld (St. Jost)

Hinzu kommen 17 frei zugängliche Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler. Sie umfassen Schlackenkegel, Maare, geologische Aufschlüsse, historische Steinbrüche und Bergwerke sowie archäologische Ausgrabungen und Rekonstruktionen.

Der Vulkanpark ist mit dem Auto gut über die A48 und/oder über die A61 zu erreichen. Die Pellenz-Eifel-Bahn (DB) und verschiedene Buslinien erschließen den Vulkanpark mit Bus und Bahn.

Nahezu parallel zur Pellenz-Eifel-Bahn verläuft von Mayen nach Andernach der Vulkanpark-Radweg, der Radfahrer zu den wichtigsten Vulkanparkeinrichtungen führt.

Drei Traumpfade (Premium Wanderwege) führen durch den Vulkanpark und verbinden verschiedene Landschaftsdenkmäler des Vulkanparks. Sie eröffnen Wanderern einmalige Einblicke in die Welt der Vulkane und Steinbrüche und traumhafte Aussichten über das Gebiet der vulkanischen Osteifel.

Mehrfache nationale und internationale Auszeichnungen belegen die hohe Qualität und den guten Service des Vulkanparks und seiner Einrichtungen:

  • 2004
    • Auszeichnung des Römerbergwerks Meurin mit einem der höchsten Europäischen Kulturpreisen durch Europa Nostra
    • Siegel „ServiceQualität“ Rheinland-Pfalz
  • 2005
    • Anerkennung als Nationaler Geopark „Vulkanland Eifel“
  • 2006
    • Eröffnung der Deutschen Vulkanstraße mit 280 km und 39 vulkanischen, archäologischen und industriehistorischen Sehenswürdigkeiten.
    • Anerkennung des Römerbergwerkes Meurin, des „Eppelsberg“ und der „Wingertsbergwand“ als „Nationale Geotope“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e.V.
  • 2008
    • Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: Geysir Andernach, höchster Kaltwassergeysir der Welt
  • 2010:
    • Auszeichnung des Vulkanparks als Gesamteinrichtung mit einem der höchsten Europäischen Kulturpreisen durch Europa Nostra in der Kategorie „Education and Awareness Raising“ (Bildungs- und Bewusstseinsförderung)
    • „Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel“ im Rahmen der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz
  • 2011:
    • erfolgreiche Rezertifizierung als Nationaler Geopark „Vulkanland Eifel“
    • Auszeichnung mit dem KLICK Website Award durch die Handwerkskammer Koblenz
  • 2015
    • Anerkennung als „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz“ (SchUR-Station) und Außerschulischer Lernort durch das Ministerium BWWK, Mainz
    • Eröffnung des Ausstellungsbereiches „Antike Technikwelt“ am Römerbergwerk Meurin
    • Erneute erfolgreiche Rezertifizierung als Nationaler Geopark „Vulkanland Eifel“
  • 2016
    • Neuformierung zum Nationalen Geopark Laacher See (gemeinsam mit dem Vulkanpark „Brohltal/Laacher See“)
  • 2017
    • Nominierung des Römerbergwerks Meurin für den prestigeträchtigen European Museum of the Year Award
  • 2018
    • Aufnahme des Besucherbergwerks „Grube Bendisberg“ bei Langenfeld als siebtes Info- und Erlebniszentrum im Vulkanpark
  • 2019
    • Nominierung des Geysir Andernach für den prestigeträchtigen European Museum of the Year Award

Seit dem Jahr 2010 verzeichnet der Vulkanpark mehr als 200.000 zahlende Besucher in den zentralen Info- und Erlebniszentren pro Jahr. Hinzu kommen noch zehntausende von Besuchern und Wanderern an den Landschaftsdenkmälern des Vulkanparks.

Weitere Informationen:

Vulkanpark Infozentrum
Rauschermühle 6
56637 Plaidt

Tel.: 02632 98750
Mail: info@vulkanpark.com

www.vulkanpark.com / www.vulkanschule.de

Infotext Kurzform

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Der Vulkanpark – natürlich einzigartig… 

Unternehmen Sie eine spannende Reise in die Welt der Vulkane, erleben Sie die vulkanische Vergangenheit der Eifel und spüren Sie den heißen Atem der Erdgeschichte. Sieben museale Informations- und Erlebniszentren sowie 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler machen im Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz die feurige Entstehungsgeschichte der Eifel erlebbar.

Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig – Abenteuerliche Reise in die Vergangenheit

Im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig präsentieren sich Eifelvulkanismus und die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinsabbaus eindrucksvoll und verständlich. Dank anschaulicher Filme und vieler Exponate erhalten die Besucher hier auf zwei Etagen unter anderem einen Überblick über die heiße Entstehungsgeschichte der Osteifel, die Abbaugeschichte von Basalt und Tuffstein und über den Vulkanpark mit seinen Erlebniszentren und Landschaftsdenkmälern.

Lava-Dome Mendig – Abenteuer Vulkane

In der interaktiven Ausstellung des Lava-Domes in Mendig lässt sich das Thema Vulkanismus mit allen Sinnen erleben. Ein multimedialer Vulkanausbruch, ein Rundkino und die Vulkanwerkstatt demonstrieren auf beeindruckende Art und Weise die gewaltigen Kräfte unserer Erde. Der Lava-Dome ist auch Ausgangspunkt für den Abstieg in die bekannten Lavakeller. Von hier aus geht es 30 Meter tief ins Innere der Erde, mitten hinein in den ehemals größten Kühlschrank der Welt: ein erkalteter Lavastrom unter der Bierbrauerstadt Mendig. Ein ganz besonderes Abenteuer.

Geysir Andernach – Der höchste seiner Art. Weltweit.

Der Geysir Andernach ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt und ein beeindruckendes Zeugnis aktuellen vulkanischen Geschehens. Ungefähr alle 120 Minuten schießt eine eindrucksvolle Wasser-fontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern. Im modernen Geysir-Zentrum in den Andernacher Rheinanlagen erfährt der Besucher alles Wissenswerte über Vulkane und Geysire. Das Erlebniszentrum bedient sich moderner multimedialer Vermittlungsebenen – weg vom statischen Museum und hin zu einer Ausstellung, bei der „Anfassen“ und „Mitmachen“ gewünscht sind. An interaktiven Exponaten wird Wissenschaft erlebbar gemacht. Die Reise zum Geysir wird dann mit dem Schiff fortgesetzt. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ erlebt der Besucher dort ein einmaliges Naturschauspiel: den Ausbruch des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt.

Römerbergwerk Meurin – Vom Steinbruch zum Palast

Die meterdicke Tuffschicht des Römerbergwerks Meurin in Kretz, dem größten römischen Untertage-Tuffsteinbergwerk nördlich der Alpen, entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans vor nur 13.000 Jahren. Audioguides, Leuchtbilder, verschiedene Exponate und ein Kurzfilm im Kinostollen versetzen die Besucher in die Zeit des mühevollen Gesteinsabbaus vor 2.000 Jahren. Die Antike Technikwelt im Außenbereich entführt die Besucher tief in eine vergangene Ära: die römische Antike. Archäologie, Technik und Experimente erwecken diese Epoche zu neuem Leben. Unter Anleitung eines Mystagogen können Rekonstruktionen antiker Maschinen bedient und so ein Einblick in das Leben jener Zeit gewonnen werden.

Erlebniswelten Grubenfeld – Den Layern auf der Spur

In der Eifelstadt Mayen erwartet die Besucher eine weitere Vulkanpark-Attraktion. Die Erlebniswelten Grubenfeld widmen sich mit einer modernen multimedialen Mitmachausstellung der 7.000-jährigen Basaltabbaugeschichte der Eifel. Hier erhalten Besucher eine außergewöhnliche und anschauliche „Lehrstunde“ über die Geschichte der Steingewinnung, Steinbearbeitung sowie über das harte und gefährliche Leben der Bergarbeiter und ihrer Familien in den unterschiedlichen Epochen.

Deutsches Bimsmuseum – Vom Naturphänomen zum Wirtschaftswunder

Das Deutsche Bimsmuseum in Kaltenengers am Rhein, eine stillgelegte Fabrik für Leichtbetonsteine, erzählt die 150-jährige Geschichte einer Industrie, die unser Leben und eine Region ab den 1860er Jahren mit der Erfindung der Schwemmsteine nachhaltig veränderte. Besucher begeben sich auf eine Zeitreise, die mit dem Ausbruch des Laacher See-Vulkans beginnt und mit der jüngsten Vergangenheit der vulkanischen Osteifel und vor allem des Neuwieder Beckens endet. Entstehung, Abbau und Nutzung des vulkanischen Bims, die Entwicklung und Herstellung des modernen Bimssteins und die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region werden im Museum der Bimsindustrie verständlich dargestellt. Die Geschichte der Bimsindustrie ist auch eine Geschichte der Produkte, die uns noch heute im täglichen Leben auf Schritt und Tritt begleiten.

Besucherbergwerk „Grube Bendisberg“ – Ein einmaliges Erlebnis unter Tage

Das 3-Stollen Besucherbergwerk bietet fantastische Einblicke ins Innere der Erde. Alte Bergmannstraditionen werden lebendig – eine Welt, die Besucher faszinieren wird. In der Grube Bendisberg wurde früher auf insgesamt fünf Ebenen Erz abgebaut. In mehreren Jahren Bauzeit wurden die engen Stollen, Sprengstoff- und Haspelkammern, Schütten und Erzgänge für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und können nun – als einmaliges Erlebnis für Jung und Alt – auf drei verschiedenen Ebenen bei unterschiedlichen Führungen besichtigt werden. Auf alle kleinen Gäste wartet eine Fahrt mit der Lore, die „Zwergensuche“ und der Besuch im „Rätselstollen“.

Im Vorfeld können im Ausstellungsbereich Gesteine, Mineralien sowie historische Werkzeuge und Arbeitsweisen bestaunt werden. Alle Befahrungen erfolgen in Begleitung eines Grubenführers inklusive Audiosystem und Geleucht.

Weitere Informationen:

Vulkanpark Infozentrum
Rauschermühle 6
56637 Plaidt

Tel.: 02632 98750
Mail: info@vulkanpark.com

www.vulkanpark.com / www.vulkanschule.de

Infotext Langform

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Der Vulkanpark – natürlich einzigartig…

Besuchen Sie den Vulkanpark mit seinen sieben modernen Info- und Erlebniszentren und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmälern und erleben Sie die heiße und feurige Entstehungsgeschichte der Eifel direkt am Ort des Geschehens. Hier schufen gewaltige Vulkanausbrüche mit Feuer, glühender Lava und heißer Asche Deutschlands jüngste Vulkanlandschaft. Vor nur knapp 13.000 Jahren rasten die letzten Glutlawinen und Ascheströme des Laacher See-Vulkans durch die Täler, erstickten alles Leben und hinterließen eine karge Mondlandschaft, die sich in den folgenden Jahrtausenden zu einer neuen Landschaft wandelte. Noch heute zeugen zahlreiche Schlackenkegel, Maare, meterdicke Tuff- und Bimswände sowie erkaltete Lavaströme gut sichtbar von dieser heißen Phase der Erdgeschichte. Die Vulkanausbrüche in der Vergangenheit prägten jedoch nicht nur die Landschaft, sondern auch das Leben der Menschen in der Eifel. Historische Bergwerke, Stollen und Steinbrüche verschiedener Epochen dokumentieren eindrucksvoll das Leben der Menschen mit dem vulkanischen Erbe.

Gemeinsam mit dem Vulkanpark „Brohltal/Laacher See“ bildet der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz den Nationalen Geopark Laacher See. Einzigartige Geotope, verständlich präsentiert und verbunden mit modernen, musealen Erlebniszentren brachten dem Vulkanpark die Auszeichnung als Nationaler Geopark ein.

Die Deutsche Vulkanstraße, ausgeschildert als touristische Ferienstraße, führt durch den Nationalen Geopark. Sie verbindet auf ca. 260 km 39 einmalige vulkanologische, geologische und archäologische Sehenswürdigkeiten in der Vulkaneifel rund um die Themen Eifelvulkanismus und Gesteinsabbau.

Durch die Kombination von In- und Outdoor-Angeboten bietet der Vulkanpark Erlebnis, Spaß und Information zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Familien und Schulklassen, aber auch Vereine und Wandergruppen werden mit den Ausstelllungen und Filmen gleichermaßen angesprochen.

Vulkanpark Infozentrum, Plaidt/Saffig – Abenteuerliche Reise in die Vergangenheit

Das Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig lädt die Besucher zu einer Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane ein. Hier kann man Vulkanismus sehen und hören, erleben und verstehen. Zwei Filme und Computeranimationen veranschaulichen zum einen die heiße, vulkanische Entstehungsgeschichte der Eifel und zum anderen die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinabbaus durch den Menschen. Großfotos sowie ausgesuchte Exponate bieten dem Besucher Wissenswertes zum Thema Vulkanismus und Nutzung des vulkanischen Gesteins in Wort, Bild und Animation. Ein Audioguide führt in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Im Steinerlebnisgarten des Infozentrums können Besucher vulkanische Steine fühlen, bewegen und sogar hören.

Unmittelbar hinter dem Infozentrum liegt der Rauscherpark, wo sich die Nette seit über 200.000 Jahren durch einen Lavastrom sägt. Das Rauschen des Flusses, der sich wildromantisch durch ein enges Tal windet und über kleine Kaskaden ergießt, begleitet den Spaziergänger auf einem Teil des schönen Wanderweges zum Römerbergwerk Meurin. Entlang der Nette im Rauscherpark, durch den Ort Plaidt und das Tal des Krufter Baches können Besucher das Römerbergwerk Meurin nahe dem Ort Kretz in ca. 90 Minuten erreichen.

Im Infozentrum in Plaidt/Saffig erhält der Besucher Informationen und Vorschläge für eine erlebnisreiche Tour durch den Vulkanpark. Wissenschaftlich geschulte Vulkanparkführer sind bei Voranmeldung für die Einrichtungen und Vulkanparkprojekte buchbar.

Lava-Dome, Mendig – Abenteuer Vulkane

Einen Vulkanausbruch erleben ohne sich die Finger zu verbrennen, das Zittern der Erde spüren, jedoch ohne sich in Gefahr zu begeben? Der Lava-Dome in Mendig macht es möglich. In dieser interaktiven Ausstellung lässt sich der ruhende Vulkanismus der Eifel mit allen Sinnen erleben. Ein multimedialer Vulkanausbruch demonstriert auf beeindruckende Art und Weise die freiwerdenden Kräfte der Erde. Die Vulkanwerkstatt im ersten Stock liefert den Besuchern Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Grundlagen über Vulkane. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können hier auf Erkundungstour gehen und an verschiedenen Experimentiertischen die Welt der Vulkane für sich erschließen. Sprechende Steine erzählen die Geschichten bekannter Vulkane und historischer Vulkanausbrüche. Im Rundkino widmet sich eine fiktive Nachrichtensendung der Frage: „Was wäre, wenn der Laacher See wieder ausbrechen würde?“

In direkter Nachbarschaft zum Lava-Dome befinden sich auf der Mendiger „Museumsinsel“ auch die Museumslay und die Lavakeller. Eine Treppe mit 150 Stufen führt hinab in die bekannten Mendiger Lavakeller, mitten hinein in einen erkalteten und ausgehöhlten Lavastrom, 30 Meter tief unter der Stadt Mendig. Ein durch einen Vulkanparkführer begleiteter Abstieg in diese Welt unter Tage stellt ein Erlebnis der besonderen Art dar. Von hier unten, wo erst hart geschuftet und später kühles Bier gebraut wurde, weiß der Vulkanparkführer einiges zu erzählen. Neben dem steilen Abstieg über die Treppen ermöglicht heute auch ein Aufzug einen bequemen Auf- und Abstieg.

Die benachbarte Museumslay ist eine Freiluftausstellung zum Thema „Steinverarbeitung damals und heute“. Zu sehen gibt es dort Grubenkräne, eine Steinmetzhütte, eine Schmiede, Maschinen und Werkzeuge sowie eine alte Grubenbahn. Die Museumslay kann bei einem Rundgang erkundet werden.

Geysir Andernach – Der Höchste seiner Art. Weltweit.

In Andernach am Rhein befindet sich mit dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt ein beeindruckendes Zeugnis aktuellen vulkanischen Geschehens und ein Naturschauspiel, das man einmal hautnah erlebt haben sollte.

Ungefähr alle 120 Minuten schießt eine gewaltige Wasserfontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern. Anders als bei den bekannteren Heißwassergeysiren dient hier CO2 vulkanischen Ursprungs als Antrieb.

Im modernen Geysir-Zentrum in den Andernacher Rheinanlagen erfahren die Besucher alles über die Funktionsweise von Geysiren. Das Geysir-Zentrum bedient sich dabei völlig neuer multimedialer Vermittlungsebenen, weg vom statischen Museum, hin zu einer Ausstellung, bei der „Anfassen“ und „Mitmachen“ nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Die Besucher fahren mit einem Aufzug „multimedial“ 4.000 Meter in die Tiefe und begleiten von hier ein CO2-Molekül auf seiner Reise vom Erdmittelpunkt bis zur Erdoberfläche. An interaktiven Informations- und Experimentierstationen wird hierbei Wissenschaft erlebbar gemacht.

Im Anschluss an den Besuch des Geysir-Zentrums wird die Reise zum Geysir mit dem Schiff fortgesetzt. Nach einer kurzweiligen Fahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ bietet sich den Besuchern dort ein einmaliges Naturschauspiel: der Ausbruch des Geysirs. Erst gurgelt es, dann zischt und brodelt es und schlussendlich schießt der Kaltwassergeysir mit einer gewaltigen Fontäne in den Himmel. Ein erfrischendes Naturerlebnis das vom ruhenden Eifelvulkanismus zeugt.

Römerbergwerk Meurin – Vom Steinbruch zum Palast

Ein weiteres Highlight ist das Römerbergwerk Meurin, das größte römische Untertage-Tuffsteinabbaugebiet nördlich der Alpen. Die hier seit über 2.000 Jahren abgebaute, mehrere Meter mächtige Tuffschicht entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans vor nur 13.000 Jahren. In einer imposanten Symbiose aus moderner Architektur und 2.000 Jahre altem Bergwerk entführen die Archäologen des Vulkanparks den Besucher in die Welt des mühevollen Steinabbaus zu römischer Zeit. Für diese einmalige Konzeption und Präsentation wurde das Römerbergwerk Meurin zweifach von Europa Nostra mit einem der höchsten europäischen Kulturpreise ausgezeichnet. Ein Kurzfilm, vorgeführt in stollenähnlicher Atmosphäre, versetzt den Besucher zurück in die römische Arbeitswelt und gibt so Einblick in die Art und Weise des römischen Tuffabbaus. Große Leuchtbilder entlang eines Rundweges erklären die antike Arbeitswelt.

Die Antike Technikwelt im Außenbereich entführt die Besucher tief in die vergangene Ära antiker und mittelalterlicher Techniken. Eine riesige Steinsäge nach byzantinischem Vorbild, eine Säulendrehbank und ein antiker Hebekran sind nur drei der Werkshütten im Außenbereich, die bei Erlebnisführungen zum Mitmachen animieren.

Erlebniswelten Grubenfeld – Den Layern auf der Spur

In der Eifelstadt Mayen erwartet die Besucher eine weitere Vulkanpark-Attraktion. Die Erlebniswelten Grubenfeld widmen sich mit einer modernen Mitmachausstellung der 7.000-jährigen Bergbaugeschichte der Eifel. Hier erhält der Besucher eine außergewöhnliche und anschauliche „Lehrstunde“ über die Geschichte der Steingewinnung, Steinbearbeitung sowie über das harte und gefährliche Leben der Bergarbeiter und ihrer Familien in den unterschiedlichen Epochen. Multimedial, filmisch und an modernen Exponaten wird der Besucher aktiv in die Ausstellung eingebunden. Er muss u.a. sprengen, hebeln und drehen um zum Schluss die Lehrlingsprüfung bestehen zu können – moderne Wissensvermittlung mit Spaß und Unterhaltung. Das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk ergänzt das museale Angebot der Stadt Mayen.

Deutsches Bimsmuseum – Vom Naturphänomen zum Wirtschaftswunder

Das Deutsche Bimsmuseum in Kaltenengers am Rhein, eine stillgelegte Fabrik für Leichtbetonsteine, erzählt die 150-jährige Geschichte einer Industrie, die unser Leben und eine Region ab den 1860er Jahren mit der Erfindung der Schwemmsteine nachhaltig veränderte. Besucher begeben sich auf eine Zeitreise, die mit dem Ausbruch des Laacher See-Vulkans beginnt und mit der jüngsten Vergangenheit der vulkanischen Osteifel und vor allem des Neuwieder Beckens endet. Entstehung, Abbau und Nutzung des vulkanischen Bimses, die Entwicklung und Herstellung des modernen Bimssteins und die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region werden im Deutschen Bimsmuseum verständlich dargestellt. Die Geschichte der Bimsindustrie ist auch eine Geschichte der Produkte, die uns noch heute im täglichen Leben auf Schritt und Tritt begleiten.

Besucherbergwerk „Grube Bendisberg“ – Ein einmaliges Erlebnis unter Tage

Das 3-Stollen Besucherbergwerk bietet fantastische Einblicke ins Innere der Erde. Alte Bergmannstraditionen werden lebendig – eine Welt, die Besucher faszinieren wird.

In der Grube Bendisberg wurde früher auf insgesamt fünf Ebenen Erz abgebaut. In mehreren Jahren Bauzeit wurden die engen Stollen, Sprengstoff- und Haspelkammern, Schütten und Erzgänge für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und können nun – als einmaliges Erlebnis für Jung und Alt – auf drei verschiedenen Ebenen bei unterschiedlichen Führungen besichtigt werden. Auf alle kleinen Gäste wartet eine Fahrt mit der Lore, die „Zwergensuche“ und der Besuch im „Rätselstollen“.

Im Vorfeld können im Ausstellungsbereich Gesteine, Mineralien sowie historische Werkzeuge und Arbeitsweisen bestaunt werden. Alle Befahrungen erfolgen in Begleitung eines Grubenführers inklusive Audiosystem und Geleucht.

Vulkane, Steinbrüche und mehr…

 Neben diesen musealen Erlebniseinrichtungen erlauben 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler den Besuchern draußen in der Natur einmalige Entdeckungsreisen in die Vergangenheit der Erde. Diese für die Besucher erschlossenen und frei zugänglichen Geotope, historischen Steinbrüche und Vulkankegel machen den Besuch des Vulkanparks zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für Familien, Schulklassen, Gruppen und Wanderer.

So erzählt die 50 Meter hohe Wingertsbergwand die Geschichte des gewaltigen Laacher See-Vulkanausbruchs vor nur 13.000 Jahren, der Eppelsberg macht den Aufbau eines vulkanischen Schlackenkegels sichtbar, die Ettringer Lay oder das Kottenheimer Winfeld, zwei ehemalige Steinbrüche mit alten Grubenkränen, zeigen das harte Leben der Bergleute und Pflastersteinschläger, das Mayener Grubenfeld entführt in die 7.000-jährige Geschichte der Reib- und Mühlsteinherstellung und der Nastberg erzählt eine explosive Geschichte vom Aufeinandertreffen von Wasser und glühendem Magma. Alle Landschaftsdenkmäler sind ausgeschildert und mit Infopfaden erschlossen.

Die ausgezeichneten „Traumpfade“ der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) im Landkreis Mayen-Koblenz ergänzen die Angebote des Vulkanparks. Ein Netz von 26 Traumpfaden, alle mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet, durchzieht die Region an Mosel, Rhein und in der Eifel. Die Traumpfade laden ein, die herrliche Landschaft mit ihrer abwechslungsreichen Natur und kulturellen Schönheit zu entdecken. Drei Routen, der „Vulkanpfad“, der „Pellenzer-Seepfad“ und die „Booser Doppelmaartour“ verlaufen im Vulkanpark und erschließen diesen für Wanderer und Naturfreunde, die hier auf den heißen Spuren der Vulkane und entlang der tiefen Stollen der Steinbrüche wandeln.

Der „Vulkanpark Radweg“ erlaubt eine familienfreundliche Entdeckungsreise durch den Vulkanpark per Velo. Der ausgeschilderte Weg verläuft von Mayen bis nach Andernach und verbindet verschiedene Vulkanparkstationen. Gemütlich kann man hier an nur einem Tag von Station zu Station radeln. Parallel zum Radweg verläuft die Pellenz-Eifel-Bahn. So kann man von Mayen aus und auch von den anderen Bahnhöfen entlang der Strecke die Rückfahrt mit der Bahn antreten.

Das Angebot an Gastronomie und Hotellerie in der vulkanischen Osteifel lädt zu einem Urlaub oder Wochenendausflug ein und rundet das vielfältige Angebot im Vulkanpark ab.

Weitere Informationen:

Vulkanpark Infozentrum
Rauschermühle 6
56637 Plaidt

Tel.: 02632 98750
Mail: info@vulkanpark.com

www.vulkanpark.com / www.vulkanschule.de

Pressebilder zum Download

Vulkanpark Infozentrum, Außenansicht
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Lava-Dome Mendig
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Geysir Andernach, Geysirausbruch
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Geysir Schiff am Anleger des Naturschutzgebietes Namedyer Werth
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Geysir Zentrum Andernach, Ausstellungsbereich
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Erlebniswelten Grubenfeld, Ausstellungshalle
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Erlebnisbergwerk Grube Bendisberg
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Deutsches Bimsmuseum
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Vulkanpark, Ettringer Lay. Abbauwände und Grubenkräne.
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Römerbergwerk Meurin
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Booser Doppelmaar
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Mayener Grubenfeld
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Rauscherpark
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH
Lavakeller Mendig
© Martin Christ für Vulkanpark GmbH
Wingertsbergwand Mendig
© Klaus Peter Kappest für Vulkanpark GmbH

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Vulkanpark GmbH
Vulkanpark Infozentrum, Rauschermühle 6, 56637 Plaidt
Tel.: 02632 98750
Fax 02632 987520
info@vulkanpark.com
www.vulkanpark.com

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