Römische Grabmäler

Verschmelzen von Kulturen

Aufwändig gemauerte Grabhügel (sogenannte Tumuli) wie die von Nickenich und Ochtendung zeigen eindrucksvoll, wie die keltische und die römische Kultur miteinander verschmelzen können. Wohlhabende Kelten sind hier im 1. Jahrhundert n. Chr. nach römischer Sitte bestattet worden. Als Baumaterial diente der wertvolle Tuffstein aus den Tuffbergwerken im Tal des Krufter Baches.

In Nickenich kennen wir sogar die Namen der Verstorbenen: Contuinda mit ihrem Sohn Silvanus. Beide sind auch auf dem Nischengrabmal dargestellt, das unmittelbar neben dem Tumulus entdeckt wurde. Wahrscheinlich lebten sie in einer nahegelegen Villa Rustica, einem römischen Gutshof.

Vulkanpark Nischengrabmal in der Nähe des Nickenicher Tumulus
Vulkanpark Römische Grabmäler Der Tumulus in Ochtendung

Highlights & Tipps

  • Grabinschrift und Nischengrabmal in Nickenich

Starten Sie vom Tumulus in Nickenich zu einer Wanderung auf dem Traumpfad „Pellenzer Seepfad“ mit der Vulkanpark-Station Eppelsberg.

Im Römerbergwerk Meurin erfahren Sie alles über den wertvollen Tuffstein.

Adresse

Am Tumulus
56645 Nickenich
(Zufahrt über Laacherstraße)

GPS-Koordinaten:
N 50°24.806’
E 007°18.865’

Am Römerhügel
56299 Ochtendung

GPS-Koordinaten:
N 50°20.807’
E 007°23.824’

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