Römerbergwerk Meurin

Was uns Keramik über das Bergwerk erzählt

Vulkanpark, Römerbergwerk. Römischer Teller aus dem Römerbergwerk Meurin

Römischer Teller aus dem Römerbergwerk Meurin © RGZM

Vulkanpark, Römerbergwerk. Römischer Kochtopf

Römischer Kochtopf aus dem Römerbergwerk Meurin © RGZM

Vulkanpark, Römerbergwerk. Mittelalterliche Grubenlampen

Mittelalterliche Grubenlampen aus dem Römerbergwerk Meurin © RGZM, Foto Benjamin Streubel

Text zum Nachlesen

Die große Zeit des Römerbergwerks Meurin fällt in die Jahrzehnte um 300 n. Chr. Aus dieser Phase stammt das älteste Tongeschirr in der Vitrine: Der Rand eines Kochtopfs und ein winziger Tellerrand. Aus diesen Gefäßen haben die römischen Arbeiter wohl ihren Proviant verzehrt.

Erst um 1300, also tausend Jahre später im Mittelalter, wurde hier erneut Tuff gewonnen. Aus dieser Zeit stammen die Grubenlampen, die ebenfalls in der Vitrine zu sehen sind. Mit einer Ausnahme sind es Böden von Krügen, Bechern oder Kannen, die zu Lampen umfunktioniert worden sind – ein frühes Beispiel für Recycling.

Allerdings gibt es im Bergwerk nur wenige Abbauspuren aus dem Mittelalter. Offenbar war die neuerliche Tuffgewinnung nur von kurzer Dauer.