Römerbergwerk Meurin

Der Steinschutt war ein stetes Problem

Text zum Nachlesen

Diese Zeichnung zeigt Ihnen, wie es an dieser Stelle in römischer Zeit ausgesehen haben könnte. Ein Steinbrucharbeiter ist gerade dabei, eine Trockenmauer aus Tuffsteinresten zu errichten. Ein Teil dieser Mauer ist hier noch im Original erhalten.

Doch wozu war diese Arbeit notwendig?

Beim Brechen der großen Tuffquader sowie bei der weiteren Bearbeitung der Steine noch unter Tage entstanden große Mengen von Gesteinsschutt. Gerade in unterirdischen Steinbrüchen ist die Beseitigung dieses Schutts wegen der beengten Platzverhältnisse ein ernsthaftes Problem.

In den Tuffsteinbrüchen im Krufter Bachtal löste man dieses Problem, indem man die bereits ausgebeuteten Abbaukammern mit dem Gesteinsschutt auffüllte. Nur dort, wo die alten Kammern noch passierbar sein mussten, führten Gänge durch den Schutt. Trockenmauern, wie diese vor Ihnen, wurden errichtet, um ein Nachrutschen des Versatzes auf die Wege zu verhindern.

Wir nutzen Cookies und Scripts auf unserer Website. Einige davon sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und dein Nutzererlebnis mit ihr zu verbessern.
Die Widerrufsmöglichkeit befindet sich in der Datenschutzerklärung.  Individuell anpassen. Individuell anpassen.
Alle Akzeptieren
schließen