Die reizvolle Landschaft des vulkanologischen Rundwanderwegs entlang der Vulkanparkprojekte Ettringer Lay, Ettringer Beller Berg, Kottenheimer Büden und Kottenheimer Winfeld lädt zu einer Zeitreise durch die Lavaströme des Beller-Berg-Vulkans ein.
Der Weg ist sehr gut
beschildert und mit modernen Infotafeln ausgestattet, so dass
man direkt vor Ort alle wissenswerten Informationen in Wort und
Bild erhält. Der Wanderweg hat eine Länge von etwa
10 km und die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden (inkl. Rast
und Besichtigung der Projekte).

Der Vulkanologische Wanderweg beginnt und endet auf dem Parkplatz an der Ettringer Lay bei Ettringen (L 82 zwischen Mayen und Ettringen). Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Der Wanderweg ist mit dem aufgesprühten roten Vulkanpark-Maskottchen Vulkanius ausgezeichnet und verbindet vier beeindruckende Vulkanparkstationen:
An der Ettringer Lay vorbei führt der Weg durch ein Eichenwäldchen
hinauf zum Beller Berg. Auf der Spitze dieses Vulkans erlebt
man bereits den ersten Höhepunkt der Wanderung und genießt
einen fantastischen Ausblick auf Ettringen, die Stadt Mayen mit
der Genovevaburg, ja sogar bis zum Rhein, Hunsrück und Westerwald,
sowie über zahlreiche Vulkane der Osteifel. Allein dieser
Ausblick lohnt den Aufstieg auf den Gipfel.
Von hier aus geht es wieder den Vulkan hinab durch den Kottenheimer
Wald in Richtung „Büden“, der nächsten
Vulkanparkstation. Diese Ostflanke des Beller Berg-Vulkans ist
entstanden als vor etwa 200.000 Jahren durch gewaltige Explosionen
Lavabomben und -fetzen aus dem Vulkan heraus geschleudert
wurden und sich zu diesem mächtigen Schlackenwall auftürmten.
Der Weg führt nun weiter zu den sogenannten „Siewe
Stuwe“, am Fuße des „Büdens“. Diese
dienten den Kottenheimer Bürgern während des 2. Weltkrieges
als Schutz vor den Luftangriffen der Alliierten.

Auf dem Gipfel des Büdens erlebt man den nächsten
Höhepunkt der Wanderung. Auch hier bietet sich bei klarem
Wetter ein wahrhaft einmaliger Blick über die Eifellandschaft.
Weiter
geht es über einen leicht ansteigenden Panoramaweg, mit
grandioser Aussicht auf den Hochsimmer in Richtung Kottenheimer
Winfeld. Durch den fortwährenden Basaltabbau schon seit
vorchristlicher Zeit entstand am Kottenheimer Winfeld ein großes
Steinbruchrevier. Inzwischen hat sich die Natur dieses Revier
zurückerobert und es entstand eine eindrucksvolle und wilde
Parklandschaft in der dieses besondere Vulkanpark-Denkmal versteckt
liegt.

Vom Kottenheimer Winfeld aus geht es direkt weiter durch einen
herrlichen Buchenwald in Richtung Ettringen. In der historischen
Ettringer Lay entstanden vor 150 Jahren die tiefsten Steinbrüche
rund um den Beller Berg-Vulkan. Nicht ohne Gefahr wurden hier
die mächtigen Basaltsäulen gebrochen. So entstand eine
40m hohe Wand aus Basaltlava, ein imposantes vulkanologisches
und technikgeschichtliches Denkmal.
Wieder zurück am Parkplatz der historischen Lay endet hier
die Wanderung und mit Sicherheit ein ganz besonderer Tag im Vulkanpark.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 01801/885526
oder unter E-Mail: info@vulkanpark.com.
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