
Während des Ausbruchs des Laacher See Vulkans vor ca.
13 000 Jahren rasten heiße Glutwolken mit über
100 Stundenkilometern durch das Krufter Bachtal.
Es lagerten
sich mächtige Bimsschichten ab. Durch die Abkühlung
und den Kontakt mit Wasser verfestigten sie sich im Laufe
der Jahrtausende zu einer bis zu 30 m dicken Tuffschicht. Heute
finden wir in der Region um Kruft, Kretz und Plaidt unterirdische
Stollen. Sie stammen von den Römern, die hier vor 2.000
Jahren Tuffstein abbauten. Damals wie heute befindet sich an dieser Stelle das größte
antike Tuffstein-Abbaugebiet nördlich der Alpen.

Dieser Steinbruch ist inzwischen wieder frei gelegt.
Unter einer modernen Hallenkonstruktion, die die Ausgrabungen schützt,
können die Steinbrüche der Römer besichtigt
werden. Arbeitsspuren an Decken und Wänden zeigen, unter
welchen Bedingungen die Römer damals Steine aus dem
Stollen gebrochen, verarbeitet und abtransportiert haben.
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