Bei ihrer Geburt war die Erde zunächst nichts anderes
als ein Meer aus flüssigem, enorm heißem Gestein.
Während der Abkühlungsphase bildete sich über
Jahrmillionen hinweg eine dünne Kruste festen Gesteins.
Diese Kruste verhärtete sich immer mehr zu kilometerdicken
Platten. Diese Platten bewegen sich; man spricht von Plattentektonik.
Im Rahmen der Plattentektonik werden zwei Plattenarten unterschieden:

Konvergierende Platten sind mit ca. 85% die am weitesten
verbreitete Plattenform.
Die Platten werden untereinander geschoben. Dabei schmilzt
die ozeanische Platte (untere Platte) und es entsteht
Magma. Ein Erkennungsmerkmal für diese Art der Plattenverschiebung
sind z.B. Vulkanketten.

Divergierende Platten weichen auseinander.
Sie entstehen, wenn flüssiges Gestein aus dem Inneren
der Erde durch Öffnungen in der Kruste den Weg nach
oben findet. Diese Art der Plattenverschiebung findet sich
besonders häufig im mittelozeanischen Rücken. Ohne die Vulkan gäbe es heute kein Leben auf unserem
Planeten.
Ein großer Teil des fruchtbaren Festlandes ist vulkanischen
Ursprungs. Vulkanische Gase sorgten für die kohlendioxidreiche
Atmosphäre, die wiederum von den Pflanzen mit Sauerstoff
angereichert wird. Aus dem Dampf, der bei Eruptionen entsteht,
bildeten sich Wolken. Sie füllten die Weltmeere. Die
Erde befindet sich immer noch im Abkühlungsprozess.
Damit sinkt auch die Zahl der aktiven Vulkane nach und nach.
Zur Zeit gibt es noch ungefähr 500 aktive Vulkan auf
unserem Planeten. Und jede Menge im Weltall. |