
Vor 13 000 Jahren fand in der vulkanischen Osteifel
eine gewaltige Vulkanexplosion statt. Sie dauerte nur wenige
Tage, aber ihre Wirkung war verheerend. Der Laacher See Vulkan
beförderte mit ungeheurer Kraft Asche, Bimse und sonstige
Gesteinsmaterialien aus dem Inneren der Erde an die Oberfläche
und in die Stratosphäre. Das Material prasselte aus
der Eruptionswolke heraus und begrub jegliches Leben unter
den mächtigen Bimsschichten. In der nächsten Umgebung
lagerten sich bis zu 50 m dicke Schichten ab. Feinste Ascheteilchen
gelangten sogar bis in die Schweiz oder nach Oberitalien.

Vor allem in der oberen Erdkruste spielt sich das ab, was
für den Vulkanismus von Bedeutung ist: das Magma im
oberen Mantel ist ständig in Bewegung, ähnlich
einem ständigen Kreislauf. Diese Bewegungen führen
zur Bildung von Spalten und Rissen in der Erdkruste. Magma
dringt durch die Spalten und Risse an die Erdoberfläche.
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