
Im oberen Erdmantel befindet sich in verschiedenen Tiefen
geschmolzenes Gestein. Dieses heißt Magma. Die Orte,
an denen sich das Magma in sogenannten Magmakammern sammelt,
liegen überwiegend an der Grenze Erdmantel/Erdkruste
sowie in der Erdkruste selber.
An einigen Stellen stieg das Magma direkt bis an die Erdoberfläche
auf oder sammelte sich in Magmakammern, bevor es durch das
Grundgebirge zur Erdoberfläche aufschoß, wie beim
Laacher See vor ca. 13.000 Jahren.

Daher gab es plötzlich einen großen Knall und
eine Explosion.
Durch einen großen Riss wurden die Steine nach Draußen
geschleudert. Dabei wurden auch sie von den Gasblasen zerrissen.
Da aber in der Magmakammer so viel Gas war, hat diese Steinart
noch viel mehr Löcher als die Steine des Schlackenkegels.
Sie sehen aus, wie ein löchriger Käse und sie sind
so leicht, dass sie auf dem Wasser schwimmen.
Man nennt sie Bims. Die Bimssteine sind so leicht, dass sie
bei einem Ausbruch fast 40 km hoch in die Luft geschleudert
wurden. Die schwereren von ihnen blieben in der Nähe
des Schlots liegen.
Einige von den leichteren Steinen sind vom Wind bis nach Schweden
und Italien geweht worden. Als der Vulkanausbruch nicht
mehr so stark war, wurden die Bimssteine zu Asche geformt
und fielen in manchen Tälern bis zu 60 m hoch. Diese
Alblagerungen nennt man Trass. |