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Der Ausbruch

Im oberen Erdmantel befindet sich in verschiedenen Tiefen geschmolzenes Gestein. Dieses heißt Magma. Die Orte, an denen sich das Magma in sogenannten Magmakammern sammelt, liegen überwiegend an der Grenze Erdmantel/Erdkruste sowie in der Erdkruste selber.
An einigen Stellen stieg das Magma direkt bis an die Erdoberfläche auf oder sammelte sich in Magmakammern, bevor es durch das Grundgebirge zur Erdoberfläche aufschoß, wie beim Laacher See vor ca. 13.000 Jahren.

Daher gab es plötzlich einen großen Knall und eine Explosion.
Durch einen großen Riss wurden die Steine nach Draußen geschleudert. Dabei wurden auch sie von den Gasblasen zerrissen.

Da aber in der Magmakammer so viel Gas war, hat diese Steinart noch viel mehr Löcher als die Steine des Schlackenkegels. Sie sehen aus, wie ein löchriger Käse und sie sind so leicht, dass sie auf dem Wasser schwimmen.
Man nennt sie Bims. Die Bimssteine sind so leicht, dass sie bei einem Ausbruch fast 40 km hoch in die Luft geschleudert wurden. Die schwereren von ihnen blieben in der Nähe des Schlots liegen.

Einige von den leichteren Steinen sind vom Wind bis nach Schweden und Italien geweht worden. Als der Vulkanausbruch nicht mehr so stark war, wurden die Bimssteine zu Asche geformt und fielen in manchen Tälern bis zu 60 m hoch. Diese Alblagerungen nennt man Trass.

 
 
Erklärungen
 
Erklärungen
1. Aufstieg von Magma
2. Magmakammer
3. Der Ausbruch
4. Basaltstrom/Schlackenkegel
5. Vulkanische Gesteine