
Bei der Ortschaft Boos liegen zwei weitläufige flache Kessel
in der Landschaft, die Booser Maare. Ihre Entstehung verdanken
sie dem explosiven Zusammentreffen von aufsteigendem heißen
Magma und Wasser. In Aufschlüssen lassen sich noch heute die
Schichten beobachten, die während der Vulkanausbrüche
abgelagert wurden. Aber die Booser Maare sind auch ein vorbildliches
Beispiel für die Gestaltung der Kulturlandschaft. Tier- und
Pflanzenwelt werden hier ebenso erläutert wie die Bedeutung
der Booser Umgebung zur Römerzeit, als ein Höhenheiligtum
auf dem Schneeberg die Maare überragte.
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