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einer Tiefe von über 50 Kilometern wird das Gestein
des Erdmantels aufgeschmolzen. Es bildet sich mehr als 1 300° C
heißes Magma und sammelt sich im unteren Teil der Erdkruste.
Von dort steigt es weiter in die obere Erdkruste auf, wo Magmakammern
entstehen. Nach einer Verweildauer bis zu mehreren 10 000 Jahren
dringt das Magma durch das Grundgebirge und durchstößt
in heftigen Ausbrüchen die Landschaftsoberfläche der
Osteifel.
In den letzten 500 000 Jahren entstanden in der Osteifel neben
drei größeren Ausbruchszentren – Riedener Kessel,
Wehrer Kessel und Laacher-See – rund 40 Schlackenkegel.
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