Am 23./24. Oktober fand zum zweiten Mal in diesem Jahr die beliebte Vulkanpark-Lehrerfortbildung statt. 30 Pädagoginnen und Pädagogen nahmen an der 1,5-tägigen Veranstaltung rund um das Thema Bims teil und erfuhren in Theorie und Praxis Wissenswertes über die Entstehung, den Abbau und die Verarbeitung des wertvollen Rohstoffes in der vulkanischen Osteifel.
Für 30 Lehrerinnen und Lehrer begann der Unterricht nach den Herbstferien im „heißesten Klassenzimmer“: Die Vulkanpark GmbH veranstaltete gemeinsam mit ihrem Pädagogischen Arbeitskreis die von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz offiziell anerkannte Lehrerfortbildung im Vulkanpark. Am 23./24.10.2006 stand die Fortbildung zum wiederholten Mal in diesem Jahr unter dem Thema vulkanischer Naturrohstoff Bims. Aufgrund der großen Nachfrage im Mai wurde die 1,5-tägige Lehrerfortbildung ein zweites Mal zu diesem Themenbereich angeboten und war wiederum ausgebucht.
Den Auftakt bildete am Montag, 23.10.06 ein Einführungsvortrag in der Vulkanpark-Einrichtung Lava-Dome in Mendig. Hier wurden die theoretischen Grundlagen zum Thema Eifelvulkanismus geschaffen, um anschließend an den Laacher See zu einer Geländeexkursion aufzubrechen. Unter Anleitung der ehrenamtlich tätigen Kollegen des Pädagogischen Arbeitskreises lernten die Teilnehmer durch aktives Ausprobieren einer CO2 -Entnahme die mögliche Gestaltung einer Schulstunde im Gelände kennen. Vor Ort wurden neben den heimischen auch verschiedene ausländische Bimse vorgestellt.

Den zweiten ganztägigen Veranstaltungstag verbrachte die Fortbildungsgruppe u. a. bei der Firma Trasswerke Meurin in Kretz. Unter fachkundiger Leitung von Heinz Breitbach fand hier eine Betriebsbesichtigung statt, so dass die Teilnehmer das Handlungsfeld der Bimsindustrie aus nächster Nähe kennen lernen konnten. Nach der Mittagspause rundeten Vorträge durch externe Referenten zu den Themen „Veränderung der Landschaft durch Bimsabbau“ und „Rekultivierung von Bimsabbauflächen am Beispiel Krufter Waldsee“ das Fortbildungsprogramm ab.
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