Im Rahmen des Wanderprogramms 2005 lud der Vulkanpark am 24. September zu seiner mit 14 km längsten Wandertour in der Osteifel ein. Neben den Vulkanparkprojekten „Hohe Buche“ und „Nastberg“ erläuterte ein sachkundiger Vulkanparkführer auch die Entstehung der Landschaft. Weit mehr als 20 interessierte Wanderfreunde begaben sich auf diese einzigartige Entdeckungsreise in die Vergangenheit.
Pünktlich um 10.00 Uhr startete am 24.09.2005 eine gutgelaunte Wandergruppe am Parkplatz von Schloss Namedy. Auch diese Veranstaltung machte deutlich, dass sich die Wanderungen des Vulkanparks an Interessenten allen Alters richten: Mehr als 20 Teilnehmer im Alter von 18 bis 81 Jahren begaben sich in Begleitung eines geschulten Vulkanparkführers auf die Wanderroute über den Andernacher Vulkan „Hohe Buche“ zum „Nastberg“.

Nach dem anstrengenden Aufstieg und bei einem ersten Zwischenstopp auf dem „Hohe Buche Vulkan“ lauschten die Teilnehmer gespannt den Erklärungen des Führers. An den römischen und mittelalterlichen Steinbrüchen demonstrierte er anschaulich die einzigartigen Abbauspuren im Basalt.
Bei schönstem Spätsommerwetter ging die Wanderung weiter Richtung „Nastberg“. Seine Geschichte ist geprägt von einem explosiven Aufeinandertreffen glühend heißer Lava und Wasser. Auch hier war die Aufmerksamkeit der Wanderer ganz auf die Schilderung des Vulkanparkführers gerichtet; die spannende erdgeschichtliche Vergangenheit des „Nastbergs“ löste große Faszination und Erstaunen bei den Zuhörern aus.
Nach der insgesamt fünfstündigen Wanderung entschädigte der überwältigende Ausblick von dem Gipfel des Nastberg-Vulkans für erste Ermüdungserscheinungen.
Die anschließende Einkehr in die Eicher Hütte rundete den gelungenen Tag mit einem Stück Zwiebelkuchen und Federweißem ab. |