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„Jetzt noch mehr vulkanen“

Lava-Dome - Besuchermagnet für Mendig und sinnvolle Ergänzung für den Vulkanpark

Mendig-Plaidt-Koblenz, 22.07.2005 – Die Eröffnung des Lava-Domes in Mendig ist nicht nur ein großes und erfreuliches Ereignis für die Stadt und die Verbandsgemeinde Mendig sondern auch für die Vulkanpark GmbH. Denn gleichzeitig mit Stadt und Verbandsgemeinde verfügt jetzt auch der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Eröffnung des neuen Lava-Domes über ein weiteres touristisches Highlight, welches sich sinnvoll in die Kette der bestehenden Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkane eingliedert. Der neue Lava-Dome wird sich in Verbindung mit den bekannten Lavakellern, 30 Meter unterhalb von Mendig und der angrenzenden Museumslay in der Brauerstraße zu einer bedeutende Sehenswürdigkeit entwickeln. Im engen Verbund mit den bereits bestehenden zentralen Einrichtungen und den zahlreichen Landschaftsdenkmälern des Vulkanparks ist es das Ziel, eine gesteigerte Nachfrage in den touristische Quellgebieten auszulösen und so die Besucherzahlen im gesamten Vulkanpark weiter zu steigern.

Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz hat es sich zur Aufgabe gemacht den Eifelvulkanismus, die Entstehung der Landschaft und das Leben der Menschen mit und von den vulkanischen Steinen seit über 7.000 Jahren populärwissenschaftlich aufzubereiten und allgemeinverständlich zu erklären. Derzeit verfügt die Vulkanpark GmbH über zwei zentrale eintrittspflichtige Einrichtungen, das Infozentrum Rauschermühle und das Römerbergwerk Meurin sowie über 21 mit Infotafeln, Lehrpfaden und Wanderwegen erschlossene Landschaftsdenkmäler von zum Teil internationaler Bedeutung. Hierzu zählen zum Beispiel neben der weltberühmten Wingertsbergwand bei Mendig, der Eppelsberg bei Nickenich, der Nastberg bei Andernach/Eich, das Mayener Grubenfeld, das Booser Doppelmaar mit dem Eifelturm oder die Etrtringer Lay.

Das Infozentrum Rauschermühle in Pladidt/Saffig informiert den Besucher mit faszinierenden Filmen über den Eifelvulkanismus, die Entstehung der Landschaft und die Abbaugeschichte. Großformatige Leuchtbilder, ausgesuchte Exponate und Infoterminals geben dem Besucher eine Einführung in den Eifelvulkanismus und den Steinabbau. Darüber hinaus erhält der Gast im Infozentrum umfangreiche Information über die 21 freizugänglichen vulkanologischen, archäologischen und industrie-historischen Landschaftsdenkmäler des Vulkanparks im Landkreis Mayen-Koblenz.

Das Römerbergwerk Meurin bei Kretz ist das größte römische Untertagetuffberg-werk nördlich der Alpen. Hier ist der Vulkanpark GmbH gelungen ein Areal von 2.500 qm zu sichern, mit einer modernen Hallen zu überdachen und so dem Besucher zugänglich zu machen. Neben Leuchtbildern mit Bergwerksszenen in den original Stollen und Gängen entführt ein moderner 3-D-Film im „Kinostollen“ mit bergwerksähnlicher Atmosphäre den Besucher in die gefährliche und staubige Welt des Tuffabbaus zu römischer Zeit vor knapp 2.000 Jahren. Im Auftrag der EU wurde das Römerbergwerk Meurin durch Europa Nostra mit einem der höchsten europäischen Kulturpreise ausgezeichnet.

Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz ist Teil des anerkannten Nationalen Geoparks Vulkanland Eifel. Gemeinsam mit dem Vulkanpark Brohltal/Laacher See und dem European Geopark bildet er den ersten Nationalen Geopark in Rheinland-Pfalz.

Der neue Lava-Dome in Mendig mit seinem Themenschwerpunkten Vulkanismus weltweit und Ausbruch des Laacher See-Vulkans ergänzt die bestehenden Einrichtungen und wird noch mehr Besucher in den Landkreis ziehen.

Doch ist mit der Eröffnung dieses Projektes die Zukunftsplanung der Vulkanpark GmbH noch nicht beendet. Ziel ist es bis zum Jahr 2008 gemeinsam mit den jeweiligen Sitzgemeinden zwei weitere Großprojekte zu vollenden. Erstens gemeinsam mit der Stadt Mayen ein Besucher- und Informationszentrum zum Thema „7.000 Jahr Mensch und Stein“ auf dem Gelände des Mayener Grubenfeldes. Zweitens die Erschließung des größten Kaltwassergeysir der Welt in Andernach sowie gemeinsam mit der Stadt den Bau eines zugehörigen Informationszentrum zum Thema Geysir, Hydrologie und Postvulkanismus.

 
 
Ansprechpartner

Guido Lotz
Tel.: 0261-108 564
g.lotz@vulkanpark.com