Architekturstudenten besichtigen das Römerbergwerk Meurin
Das Thema Vulkanpark ist nicht nur für Geologen, Vulkanologen und Archäologen von besonderem Interesse, sondern auch für angehende Architekten.
48 Studenten des Fachbereichs Bauwesen der Fachhochschule Koblenz besichtigten im Rahmen ihres Studiums unter Leitung von Prof. Herrmanns, Prof. Lachenmann und Prof. Ludwig das Römerbergwerk Meurin bei Kretz.
Beim Besuch im Römerbergwerk ging es in erster Linie um die Themen außergewöhnliche Architektur und Baustoffe. Beide Themen wurden bei einem Rundgang vorgestellt.
Das Römerbergwerk Meurin ist ein modernes und außergewöhnliches Bauwerk, eine gelungene Symbiose von moderner Architektur und einem 2.000 Jahre alten römischen Bergwerk. Die leichte, freitragende Hallenkonstruktion aus Stahl, Glas und Kunststofffolien schützt die 2.000 Jahre alte archäologisch wertvolle Ausgrabung und macht diese gleichzeitig für Besucher zugänglich.
Auch das zweite Thema Baustoff und hier im besonderem Tuff und Bims sind ganz eng mit dem Römerbergwerk verbunden. Das Römerbergwerk Meurin ist das größte römische Untertage Tuffbergwerk nördlich der Alpen. Hier wurde nachweislich vor über 2.000 Jahren dieser Baustoff abgebaut. Und gleich hinter dem Römerbergwerk bei der Firma Meurin werden noch heute die vulkanischen Rohstoffe abgebaut und Baustoffe produziert. Der 3-D-Film im Kinostollen des Römerbergwerks gab den Studenten einen Einblick in die Abbaumethoden zu römischer Zeit. |